Birgit Schlautmann zum Artikel in der Borkener Zeitung vom 07.01.2020 „CDU schickt Carsten Wendler ins Rennen".

Veröffentlicht am 08.01.2020 in Wahlen

Bereits 2015 hatte sich Carsten Wendler um das Amt des Bürgermeisters beworben. Damals wurde er von seiner eigenen Partei nicht unterstützt bzw. abgelehnt. Stattdessen schickte der CDU-Stadtverband Herrn Kronenfeld ins Rennen. Offensichtlich war man damals nicht davon überzeugt, mit Wendler gut aufgestellt zu sein.
Was hat sich seither verändert?
Verändert hat sich meines Erachtens nichts. Das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters ist ein wichtiges Amt. Es erfordert weitaus mehr als - Zitat des Stadtverbandsvorsitzenden Hellmann - "landauf- und landabwärts bekannt zu sein".
Das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters erfordert auf jeden Fall eine gewisse Sachkompetenz in den einzelnen Themenbereichen. Diese Sachkompetenz wird auch nicht durch die berufliche Tätigkeit als Eventmanager erlangt.

Äußerst merkwürdig erscheinen mir auch die Aussagen des Stadtverbandsvorsitzenden Hellmann, wie: "wir wollen es nur etwas anders machen" und "nach vorne geht es mit Carsten Wendler".
Ich frage mich weiter, wieso es nur mit Carsten Wendler nach vorne geht? Angeblich wolle Wendler Themen wie "Digitalisierung der Verwaltung", "die Wirtschaftsförderung" und "die Stadtkonzepte" nach vorne bringen, wo es noch Nachholbedarf geben würde.
Habe ich da etwas verpasst? Ist denn nicht die CDU die Mehrheitspartei, also die stärkste Partei im Rat? Der CDU-Stadtverband hatte lange genug Zeit, unser schönes Städtchen Velen-Ramsdorf "nach vorne zu bringen". Stattdessen hat es sich die CDU zur Aufgabe gemacht, u. a. der Bürgermeisterin und/oder der ein- oder anderen Partei Steine in den Weg zu legen.
Ich finde, das ist eine Arbeitsweise, die sich nicht gehört: Man kann nicht einerseits Dinge/Themen, die vorangebracht werden sollen, in Frage stellen und danach so tun, als würde ein Bürgermeister in Person von Carsten Wendler Velen-Ramsdorf positiv nach vorne bringen können.

Es ist eindeutig und es bleibt dabei: Dagmar Jeske ist als Bürgermeisterin perfekt, denn sie bringt die nötige Verwaltungs-/Führungserfahrung und somit das nötige Knowhow mit.

Der Wahlkampf ist eröffnet!

Liebe Grüße
Birgit Schlautmann
Vorsitzende des SPD Ortsvereins Velen-Ramsdorf